Neubeginn und so



Hallo ihr Lieben,

ein neues Schuljahr – ein neues Glück.

Nun ist er da, der Schulbeginn, das Sommerferienende und ich merke, wie in uns allen mit dem neuen Start auch eine neue Motivation erwacht. Sie erinnert mich an meine Kindheit, wo es auch Jahr für Jahr so war. Und irgendwie läuft es doch immer wieder gleich ab. Anfangs große Motivation, und nach relativ kurzer Zeit hat sie uns wieder. Die Fülle an ToDo’s und das Müssen…

Noch überwiegt die Freude, doch das Wissen ist da, dass es zuverlässig jedes Jahr noch das Umschwenken gab….

Und wiedereinmal gibt es die vielen Überlegungen, wie organisieren wir heuer alles, dass sie uns nicht fängt, diese gefühlt zuverlässige Tatsache :-)

Bei uns Zuhause ist grad sehr viel frische Anfangsmotivation, wir basteln gerade alle unsere neuen Pläne. Mein Töchterlein bastelt ihren Tagesrhythmusplan – wo dann zum Beispiel draufsteht 6 Uhr aufstehen (ha, das funktioniert höchstens eine Woche ;-) )…7 Uhr Weggehen (najo, der Schulweg dauert 5 min. und sie ist trotzdem fast immer am letzten Drücker raus voriges Jahr) und sogar 19 Uhr ins Bett gehen (mit Buch)…ich musste ja innerlich sehr schmunzeln, als sie mir den Plan vorgetragen hat. Aber dann ist mir aufgefallen, dass wir „Großen“ es ja nicht viel anders machen mit uns.

Immer – wenn etwas Neues beginnt (sei es ein neues Schuljahr, sei es Sylvester, usw..) – taucht in uns doch diese Motivation auf und wir überlegen, sortieren uns neu und freuen uns auf diese Veränderung. Und das find ich prinzipiell ja wichtig und gut. Ich für meinen Teil möchte es nicht an den vorgegebenen Zeiten festmachen. Sich zu reflektieren, zu sortieren, loszulassen und Neues herein zu lassen, ist für mich schon ein immerwährender Prozess. Und dazu gehört nun mal auch, dass man sich eingesteht, was nicht gut funktioniert hat und woraus man noch Potential schöpfen kann. Wertvolle Wegweiser….und schön, wie langweilig wäre es, wenn schon alles „perfekt“ wäre. Aber ja, perfekt gibt’s zum Glück eh nicht ;-)

Dieses Potential ist doch ein wunderbarer Antrieb um zu Wachsen, um sich selbst näher zu kommen und ich mag die äußeren Veränderungen, die uns dabei unterstützen – sowie zum Beispiel die Jahreszeiten (ja, ich weiß, diese Worte kommen von der gleichen Person, die dem letzten Blogartikel den Titel „den Sommer einkochen“ gegeben hat ;-) ). Aber ich weiß, sie unterstützen uns in diesen inneren Prozessen und im Hier und Jetzt bin ich voll bereit und freue mich auf den Herbst mit all seinen schönen Facetten und ja, auch auf den Winter, aber davon sind wir ja noch weeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiit entfernt ;-)

Was wir aus TCM Sicht jetzt Gutes für uns tun können, ist, dass wir uns noch einmal gute Reserven zulegen, nachdem wir vielleicht im Sommer, so kenn ichs zumindest von mir, etwas nachlässiger waren mit unserer Ernährung (uns in etwa öfter ein Eis gegönnt haben) oder auch mit dem Schlafrhythmus, da ja laue Sommerabende sehr dazu einladen, nicht vor Mitternacht ins Bettchen zu gehen.

Nun können wir uns wieder mehr Struktur, mehr Rhythmus und Regelmäßigkeiten gönnen - da die starke yangige Energie (die aktivere Phase) bisschen nachlässt...

Anbei noch ein interessanter Artikel in Bezug auf Ernährung:

https://www.ernaehrungsberatung-wien.at/blog/wie-radieschen-und-rettich-lunge-haut-und-magen-staerken-ein-portraet

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Spätsommer, einen guten Start, viel neue Frische und Ideen und die Zeit, diese zu integrieren und umzusetzen, viel Motivation, auch wenn mal mehr Druck von Außen kommt (oder in Zeiten, wo die Sonne uns nicht im Außen unterstützt – gemeinerweise kollidieren die ganz oft :-) )….und denkt immer daran, wir müssen nichts hinnehmen, wir können uns immer selbst helfen und wenns mal nicht so leicht ist, kann uns unter anderem Shiatsu wieder helfen, in die Mitte zu finden.

Ich freue mich auf alle, die sich durch den Spätsommer und Herbst mit Shiatsu begleiten lassen, und allen anderen schick ich viel Freude und Zufriedenheit, Steffi


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